feld:schafft

Bildung

Wo kann ich Gemüse beziehen, außer im Supermarkt?
Was passiert mit all dem zu großen oder zu kleinen Gemüse?

Warum werden so viele Lebensmittel weggeworfen?

Was mach ich mit altem Brot, damit es nicht im Müll landet?
Kann ich die Blätter von Radieschen wirklich essen?

Wie viel Ackerfläche verbrauche ich für mein Brot zum Frühstück?

Mit solchen und noch viel mehr Fragen setzen sich die Kinder und Jugendlichen im Rahmen der Bildungsprojekte der feld:schafft auseinander.

In einer freundlichen, ruhigen Atmosphäre werden sie  für einen nachhaltigen, ressourcenschonenden und verantwortungsvollen Umgang und zugleich für die Wertschätzung von Lebensmitteln sensibilisiert. Das hat eine qualitative und quantitative Abfallvermeidung von Lebensmitteln zur Folge und trägt dazu bei, die Umweltbelastungen zu verringern.

Ziele unseres Bildungsprogrammes

  • Förderung der Wertschätzung vorhandener Ressourcen (vorwiegend Lebensmittel)
  • Reduktion von Lebensmittelabfall
  • Vermittlung von Verfügbarkeit und Endlichkeit von Ressourcen
  • Bewusstsein für die regionale und saisonale Verfügbarkeit von Lebensmitteln schaffen
  • Schulung der eigenen Sinne und eigenen Handlungsraum gestalten
  • Förderung der Kreativität & Fantasie
  • Spaß am aktiven Tun, am Weiterverwerten statt Entsorgen und die Umweltbelastungen zu verringern

Nachhaltige Entwicklung Agenda 2030 – SDGs

Teilnehmer_innen erkennen was die Konsequenzen und Zusammenhänge des eigenen Konsums sind und finden Strategien darauf einzuwirken. Ein zentraler Aspekt dieses SDG’s(12.3) ist die Nahrungsmittelverschwendung pro Kopf bis 2030 zu halbieren und das Abfallaufkommen deutlich zu verringern. In Zusammenhang damit zeigt feld:schafft Bildung eine nähere Auseinandersetzung mit Lebensmitteln, deren Wertigkeit, deren potentieller Nutzung mit den Auswirkungen der Nicht-Nutzung, nachhaltiger Konsum und der Wirkungsbereich des/der Konsument_in (einfache Lösungen wie “Reste” kochen oder Produktentscheidung im Supermarkt) auf und trägt somit dazu bei dieses Ziel zu erreichen.

Das Bildungsprogramm leistet einen Beitrag zur Nachhaltigkeit der Systeme der Nahrungsmittelproduktion und zeigt resiliente landwirtschaftliche Methoden auf. Es fördert ein Verständnis zwischen internationalen Anbausystemen, nachhaltiger, lokaler Landwirtschaft zur Erhaltung der Ökosysteme und dem Einfluss des Konsumverhaltens.

Dieses SDG wird durch die Offenheit erfüllt. feld:schafft Bildung ist offen für alle (ohne jeglichen Unterschied bezüglich Geschlecht, Herkunft, Bildung oder andere) und betrifft jede_n gleichermaßen.

Lebensmittelabfallreduktion wird direkt als Klimaschutzmaßnahme angesehen. Dadurch können CO2 Emissionen stark reduziert werden. Ebenso werden die negativen Auswirkungen auf den Wasserhaushalt, auf den Boden und Ökosysteme betroffen.

Du interessierst dich für unser Bildungsprogramm?

Melde dich bei uns!

Maria Rosa: 0660 / 38 91 220

Claudia: 0681 / 81 81 43 42

Die Kooperationen umfassen zukünftige inhaltliche / praktische Zusammenarbeit und gegenseitige Ergänzung von angebotenen Programmen, die Verbreitung und Kommunikation des Angebotes  sowie die Unterstützung mit Lebensmitteln.

              und einige Landwirte im Raum Innsbruck